Norderstedt (sw/kv) Auf Zuruf das Licht anschalten oder per Smartphone die Kaffeemaschine bedienen smarthome macht es möglich. Im neuen Showroom von elektroMünster sind einige der smarthome Techniken ausgestellt und lassen sich vor Ort direkt ausprobieren.

Der Begriff smarthome hat eine weitreichende Bedeutung. Gemeint sind intelligente Gebäude, die durch verschiedene Befehle bestimmte Aktionen durchführen können. „Das können unterschiedliche Motive sein, die ein Kunde an die Nutzung seines smarthomes stellt“, erklärt Inhaber Andreas Münster. „Entweder der Kunde legt z.B. viel Wert auf Sicherheit oder auf Komfort oder er legt sehr großen Wert auf Energieeffizienz. Natürlich ist auch alles kombinierbar, aber die Richtung wird vom Kunden meist vorgegeben.“

Komfortabel, sicher und effizient
Soll das Haus eher komfortabel sein, lässt sich das Licht beispielsweise auf Zuruf einund ausschalten. „Das hat aber dann nichts mit Sicherheit zu tun“, betont Münster. Wenn mehr Wert auf Sicherheit gelegt werden soll, empfiehlt der Experte eine Türsprechkommunikation, Videoüberwachung oder eine zentrale Rollladensteuerung. „Bei einem smarthome können Sie relativ einfach aus der Ferne auf Ihr Gebäude zugreifen und ihm zum Beispiel mitteilen, dass es überall das Licht ausschalten soll, wo Sie es selbst womöglich vergessen haben. Einige der smarten Anwendungen sind im Showroom von elektroMünster aufgebaut. „Unser Showroom ist zum einen eine Vorführfläche, zum anderen aber auch eine Experimentierfläche. Denn hier können wir feststellen, mit welchen Funktionen wir heute Gebäude smarter machen können.“

Touch oder Sprachssteuerung
Der Vorteil von smarten Anwendungen ist, dass die klassischen Verbindungen von Lichtschaltern zur Lichtquelle aufgehoben werden. „Selbstverständlich können Sie Ihre Beleuchtung über ein Tablet bedienen, genauso gut aber auch per Sprachbefehl. So können Sie auf sehr einfache Art und Weise zum Beispiel individuelle Lichtszenen abfordern oder sich wünschen, dass für den geplanten Kinoabend alle Rollläden herunterfahren sollen. Sie schicken per Zentralbefehl Ihren Sprachbefehl los und schon passiert es, Sie brauchen nicht aufzustehen und alle Schalter der Rollläden einzeln zu bedienen.“

Andreas Münster blickt in die Zukunft: „Ich persönlich denke, dass der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Die Zukunft ist längst da. Auch vernetzbare Haushaltsgeräte befinden sich hier in unserer Ausstelllung. Sie können am Tablet den Backofen steuern, kontrollieren wie weit die Geschirrspülmaschine gelaufen ist oder die Türkommunikation auf dem Smartphone bedienen. Alle Grenzen, die wir früher kannten, sind aufgehoben. Das Internet der Dinge macht es möglich.“