Wilstedt/Norderstedt. Mit viel Freude, Mut und jeder Menge Kampfgeist haben die jungen Judoka des TURA Harksheide am 21. Randori-Turnier des Wilstedter SV teilgenommen. Insgesamt 15 Nachwuchsjudoka im Alter von sechs bis zwölf Jahren machten sich auf den Weg auf die Matte, um erste Wettkampferfahrungen zu sammeln.

Die TURA-Kinder, die vom Weiß- bis zum Gelbgurt vertreten waren, standen dabei nicht unter dem Druck eines klassischen Turniers, bei dem ausschließlich der entscheidende Ippon zählt. Stattdessen wurden die Leistungen in vier Kategorien bewertet: Technik, Kampfstil, Kampfgeist und Effektivität. Damit rückten nicht nur Siege, sondern vor allem das gesamte Auftreten auf der Matte in den Mittelpunkt.

In Sechser-Pools eingeteilt, absolvierten die jungen Kämpferinnen und Kämpfer jeweils fünf Begegnungen mit einer Kampfzeit von zwei Minuten. Dabei wurde geworfen, gehalten, gekämpft und manchmal auch ordentlich gezittert – doch vor allem wurde gelernt.

Die TURA-Judoka zeigten großen Einsatz, viel Mut und beeindruckenden Teamgeist. Für viele Kinder war es die erste Gelegenheit, sich mit Judoka anderer Vereine zu messen und die im Training erlernten Techniken unter Wettkampfbedingungen auszuprobieren.

Am Ende konnten alle Teilnehmer stolz auf ihre Leistungen sein. Das Randori-Turnier bot genau das, was den Judonachwuchs weiterbringt: Erfahrungen sammeln, Selbstvertrauen gewinnen und vor allem jede Menge Spaß am Sport.

Trainer Jens Hinsch des TURA Harksheide zeigte sich entsprechend zufrieden: „Unsere Kinder haben sich hervorragend präsentiert und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Genau dafür sind solche Turniere da.“

Mit vielen neuen Eindrücken und einem Lächeln im Gesicht kehrten die jungen Judoka schließlich nach Norderstedt zurück – und freuen sich bereits auf die nächsten Herausforderungen auf der Matte.

Foto: Wilstedter Randori: Trainer Jens Hinsch (rechts) mit seinen Schützlingen.