Quickborn. Ein außergewöhnlicher Ort für einen besonderen Moment: Im Himmelmoor hat kürzlich die erste Hochzeit bei der Torfbahn stattgefunden. Jade und Philipp gaben sich in der Nissenhütte zwischen historischen Lokomotiven, alten Werkzeugen und einer einzigartigen Kulisse der Feldbahn das Ja-Wort – und schrieben damit ein kleines Stück Torfbahn-Geschichte.

Schon seit vielen Jahren sind die beiden ein Paar. Ihren Anfang nahm dieser besondere Weg mit einem Heiratsantrag im Sommer 2025 – natürlich im Himmelmoor und direkt auf der Torfbahn. Für Jade und Philipp war schnell klar, dass dieser Ort auch der perfekte Rahmen für ihre Hochzeit sein sollte. Für Jade als Landesrangerin ist das Himmelmoor zudem weit mehr als nur eine Kulisse – es ist ein Ort, der ihr beruflich und persönlich besonders am Herzen liegt. Außerdem sind die beiden eng mit der Torfbahn verbunden.

Mit Unterstützung des Quickborner Bürgermeisters, Thomas Beckmann sowie der verschiedenen Fachbereiche der Stadt Quickborn konnte die Nissenhütte auf dem Betriebshof der Torfbahn offiziell als Trauort eingerichtet werden. Wo sonst geschraubt und gewerkelt wird, entstand für einen Tag eine ganz besondere Atmosphäre: Die raue Werkstattkulisse wich einer unbeschreiblichen Romantik, begleitet von persönlichen Worten des Bürgermeisters, der zugleich als Standesbeamter durch die Zeremonie führte.

Als schließlich die entscheidende Frage gestellt wurde, antworteten Jade und Philipp mit einem glücklichen und klaren „Ja“. Für die Gäste aus England und Deutschland war es ein emotionaler Moment in einer außergewöhnlichen Umgebung.

Nach der Trauung ging es mit der Torfbahn hinaus ins Himmelmoor. Ganz im Sinne der Torfbahner wurde die Fahrt nicht nur romantisch, sondern auch informativ gestaltet: Bei einer kleinen naturkundlichen Exkursion erfuhren die Gäste unter anderem Interessantes über das Paarungs- und Hochzeitsverhalten der Moorfrösche – ein augenzwinkernder Bezug zum Anlass.

Der Tag klang bei einem gemütlichen Beisammensein im Garten des Betriebshofes aus.

„Wir wollten zeigen, dass das Himmelmoor nicht nur ein Ort für Naturerlebnisse und Technikgeschichte ist, sondern auch Raum für ganz persönliche Momente bietet“, sagt Torfbahnchef Dan Zelck. „Dass wir mit Jade und Philipp gleich so ein tolles Paar für unsere erste Trauung begleiten durften, freut uns ganz besonders.“

Im Anschluss ging es für Jade und Philipp in die Flitterwochen in den Harz. Auch dort bleiben sie ihrem gemeinsamen Interesse treu: Geplant sind Besuche von Moorgebieten sowie kleinen Feldbahnen – sogar unter Tage.

Mit dieser ersten Trauung zeigt sich: Die Torfbahn bietet künftig Eheschließungen in der Nissenhütte für bis zu 35 Personen an. Neben der Nutzung des Betriebshofes kann optional auch eine thematisch passende Exkursion nach der Trauung ins Moor angeboten werden.

Wer also fernab klassischer Veranstaltungsorte heiraten möchte, findet im Himmelmoor eine einzigartige Kombination aus Natur, Geschichte und Abenteuer – und vielleicht den perfekten Ort für das eigene „Ja“-Wort.