Quickborn. Strahlender Sonnenschein, sommerliche Temperaturen von 30 Grad und viel Ehrgeiz im Wasser: Der heutige Tag des Schwimmabzeichens bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Ortsgruppe Quickborn war ein voller Erfolg. Im Rahmen der bundesweiten Schwimmabzeichentage 2026, die noch bis zum 21. Juni stattfinden, öffnete das Quickborner Freibad eine eigene Schwimmbahn, um 46 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, ihr Können unter Beweis zu stellen.
Von den 46 angetretenen Kindern und Erwachsenen konnten 34 ein Schwimmabzeichen mit nach Hause nehmen: 5 Teilnehmende bestanden das Seepferdchen, 11 legten das Abzeichen in Bronze (Freischwimmer) ab, 12 erhielten Silber und 6 das begehrte Goldabzeichen. 12 Teilnehmende schafften es diesmal noch nicht – ein Anlass für Tränen, den das DLRG-Team mit Zuspruch und Aufmunterung begleitete. Für sie gilt: Üben, wieder antreten, weitermachen.
Dass die Veranstaltung auch für Erwachsene ein Anreiz war, bewiesen gleich mehrere Teilnehmende - darunter ein besonders charmantes Mutter-Tochter-Duo: Ein junges Mädchen hatte offenbar kurzerhand ihre Mutter herausgefordert, es ihr gleichzutun. Beide traten gemeinsam für das Silberabzeichen an – und beide bestanden.
Weniger glimpflich verlief ein anderer Moment des Tages, der gleichzeitig zeigt, warum die Arbeit der DLRG so wichtig ist: In einem Fall musste eine Ausbilderin mit einem Sprung ins Wasser eingreifen, als sich zeigte, dass ein Kind seine Fähigkeiten für das Bronzeabzeichen überschätzt hatte. Die Situation wurde schnell und sicher gelöst und verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig eine realistische Selbsteinschätzung und qualifizierte Begleitung im Wasser sind.
"Wir sind unglaublich stolz auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer – auf die, die ihr Abzeichen bestanden haben, und auf die, die heute noch nicht ganz ans Ziel gekommen sind, aber trotzdem alles gegeben haben. Schwimmen zu lernen ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die ein Mensch erwerben kann – und genau dafür sind wir hier. Jede und jeder, der heute im Wasser war, hat einen wichtigen Schritt in Richtung Wassersicherheit gemacht." – Florian Böse, Leiter der Ausbildung, DLRG Quickborn
Dass die Veranstaltung trotz des Andrangs und der Hitze reibungslos verlief, ist dem Einsatz eines 12-köpfigen Teams aus ehrenamtlichen Ausbilderinnen, Ausbildern und Helferinnen und Helfern zu verdanken. Besonderer Dank gilt dem Organisationsteam: Sabine Bachmor (stellvertretende Vorsitzende), Sabrina Matthies (stellvertretende Leiterin der Ausbildung), Kathrin Hoffmann und Dirk Mohrdiek (Referent für Öffentlichkeitsarbeit) haben die Veranstaltung im Vorfeld konzipiert und koordiniert. Das Freibad Quickborn unterstützte die DLRG tatkräftig und stellte trotz des hohen allgemeinen Besucheraufkommens an diesem Sommertag eine eigene Schwimmbahn exklusiv für die Prüfungen zur Verfügung. Auch die Stadt Quickborn trug ihren Teil bei und übernahm sowohl Eintritt als auch Prüfungsgebühren.
Die Strahlkraft der Veranstaltung reichte weit über Quickborn hinaus: Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus dem weiteren Umland angereist – aus Barmstedt, Henstedt-Ulzburg, Norderstedt und sogar aus Hamburg. Das zeigt, dass die DLRG Quickborn mit ihrem Angebot eine wichtige Lücke in der Region füllt.
