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Kaltenkirchen

120 Gäste diskutieren Entwurf des neuen Rettungsdienstgesetzes

Kaltenkirchen – Auf große Resonanz ist die Diskussionsveranstaltung zum geplanten neuen Rettungsdienstgesetz Schleswig-Holstein gestoßen, zu der der CDU-Landtagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Segeberg-West Ole Plambeck eingeladen hatte. Rund 120 Gäste aus der Region und dem gesamten Land folgten der Einladung in die Rettungswache der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) in Kaltenkrichen, um sich frühzeitig über den Gesetzentwurf zu informieren und über mögliche Auswirkungen zu diskutieren. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, Ärztinnen und Ärzte, Fachdienstleiter, Kommunalpolitiker sowie Kreistagsabgeordnete und interessierte Bürgerinnen und Bürger – aus allen Regionen Schleswig-Holsteins, vom Herzogtum Lauenburg bis nach Flensburg sowie von der Westküste bis zur Ostsee. Der CDU-Landtagsabgeordnete Ole Plambeck, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und Sprecher für
06.03.2026
Bad Segeberg

Erbrecht einfach erklärt: Wer erbt was ohne Testament?

Viele Menschen beschäftigen sich erst mit dem Erbrecht, wenn ein Todesfall in der Familie eintritt. In dieser Situation stellt sich häufig eine zentrale Frage: Wer erbt eigentlich, wenn kein Testament vorhanden ist? In Deutschland tritt in diesem Fall automatisch die sogenannte gesetzliche Erbfolge in Kraft. Sie regelt, welche Angehörigen erben und wie der Nachlass aufgeteilt wird. Für viele Hinterbliebene ist diese Regelung zunächst schwer verständlich, weil sie von verschiedenen Faktoren wie Familienstand, Kindern oder weiteren Verwandten abhängt. Dieser Beitrag erklärt verständlich, wie die gesetzliche Erbfolge funktioniert und wer ohne Testament Anspruch auf ein Erbe hat. Was passiert, wenn kein Testament existiert? Liegt kein Testament oder Erbvertrag vor, bestimmt das Gesetz, wer Erbe wird. Grundlage dafür sind die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Der Gesetzgeber geht dabei davon aus, dass Vermögen in erster Linie innerhalb d
06.03.2026
Kaltenkirchen

Vortrag: Rechtliche Betreuung und Ehegattennotvertretungsrecht erklärt

Kaltenkirchen. Im Rahmen der Vortragsreihe „Kaltenkirchener PERSPEKTIVEN" findet am Donnerstag, den 26. März 2025, um 19.00 Uhr ein kostenfreier Informationsabend zu zwei wichtigen Rechtsthemen statt. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Was ist eine rechtliche Betreuung, und unter welchen Voraussetzungen wird sie vom Betreuungsgericht eingerichtet? Wie läuft das gerichtliche Verfahren ab – von der Anregung bis zur Bestellung einer Betreuerin oder eines Betreuers? Darüber hinaus wird das seit 2023 geltende Ehegattennotvertretungsrecht (§ 1358 BGB) erläutert, das regelt, wann und in welchem Umfang Eheleute einander in medizinischen und pflegerischen Angelegenheiten rechtlich vertreten dürfen. Als Referentinnen und Referenten stehen Britta Warnecke, Volljuristin und Vereinsbetreuerin beim Betreuungsverein Kreis Segeberg e.V., sowie Hans-Peter Guckel, Volljurist und Leiter des Betreuungsvereins im Landesverein für Innere Mission in Schleswig-Holstein, zur Ver
04.03.2026
Bad Segeberg

Untersuchungshaft – wann kommt man ins Gefängnis, obwohl noch kein Urteil vorliegt?

Bad Segeberg. Für viele Menschen ist es ein Schock: Die Polizei steht vor der Tür, es kommt zur Festnahme – und plötzlich befindet sich der Betroffene in Untersuchungshaft. Dabei gilt doch eigentlich die Unschuldsvermutung. Wie passt das zusammen? Tatsächlich ist Untersuchungshaft keine Strafe. Sie dient nicht dazu, jemanden „vorab“ zu bestrafen, sondern soll ein Strafverfahren sichern. Dennoch bedeutet sie für die Betroffenen einen massiven Einschnitt – beruflich, familiär und psychisch. Was ist Untersuchungshaft überhaupt? Untersuchungshaft (kurz: U-Haft) ist eine vorläufige Freiheitsentziehung während eines laufenden Ermittlungs- oder Strafverfahrens. Sie wird nicht automatisch angeordnet, sondern nur unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen und durch richterlichen Beschluss. Entscheidend sind zwei Voraussetzungen: Zum einen muss ein dringender Tatverdacht bestehen. Das bedeutet, dass nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen eine hohe Wah
27.02.2026
Quickborn

Neue Diskussionsreihe der VHS Quickborn: „Recht trifft Politik“

Quickborn. Die VHS Quickborn startet eine neue dreiteilige Diskussionsreihe unter dem Titel „Recht trifft Politik – Wo hört Verwaltung auf, wo beginnt Politik“. Der erste Termin findet am Montag, 2. März 2026, von 19 bis 21 Uhr in den Räumen der VHS im Forum statt. Alle Vorträge sind einzeln buchbar und richten sich an politisch und gesellschaftlich interessierte Bürgerinnen und Bürger. In drei Vorträgen mit anschließender Fragerunde werden zentrale Themen an der Schnittstelle von Verwaltung, Recht und Politik behandelt. Zum Auftakt erläutert der Fachdozent Maximilian Bosdorf anhand aktueller Beispiele aus Kommunen und politischen Zusammenhängen die Abgrenzung zwischen politischer Willensbildung und rechtlicher Umsetzung sowie die Bedeutung der Gewaltenteilung im Alltag. Der zweite Termin findet am Montag, 5. Mai 2026, unter dem Titel „Mitentscheiden und Mitgestalten“ statt, der dritte Vortrag folgt am Montag, 14. September 2026 mit dem Thema „Verwaltungsre
25.02.2026
Kaltenkirchen

„Wenn die Eltern älter werden …“

Kaltenkirchen. Über den sogenannten „demografischen Wandel“ reden wir ja schon lange: Immer mehr ältere Menschen, insbesondere rasant wachsende Zahlen von Hochaltrigen, im Verhältnis immer weniger jüngere Menschen, die sich um die älteren und hochaltrigen hilfebedürftigen Menschen kümmern können. Trotzdem scheint dieser Wandel für die meisten Menschen doch recht weit weg – bis „plötzlich und unerwartet“ auch die eigenen Eltern alt werden. Nicht selten im Übrigen auch „plötzlich und unerwartet“ für die Eltern selber. Was verändert sich, wenn die Eltern älter werden? Was bedeutet es – für die Eltern – für die Kinder? Sollen wir drüber reden? Wie sollen wir darüber reden? Welche Erwartungen stehen im Raum – auf der einen wie auch auf der anderen Seite? Eine Vielzahl von Fragen, auf die es nicht nur eine richtige und vor allem nicht die für alle gleich gut passende Antwort gibt. Aber die Erfahrungen, die der Pflegestützp
23.02.2026