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Norderstedt

Oldtimer-Picknick gehört nicht in den Stadtpark

Norderstedt (em) Mit Missfallen reagiert die Norderstedter Fraktion der Grünen auf das Oldtimertreffen am 7.7. im Stadtpark. „Diese Retroveranstaltung wirkte wie aus der Zeit gefallen und versetzte unsere wunderschönen Naturflächen im Stadtpark in einen Parkplatz der besonderen Art“, bringt es Dagmar Feddern, Mitglied im Umweltausschuss auf den Punkt. Lärm, Abgase und Fahrzeuge dicht gedrängt an der Promenade, zwischen Bäumen und auf dem Rasen stünden in krassem Gegensatz zu den Kriterien, die dem Stadtpark die Auszeichnung „Green Flag Award“ eingebracht haben. Unter anderem gehören dazu „Umweltmanagement“, „Biologische Vielfalt“, „Umgang mit Umweltauswirkungen“ und „Strategien zur Anpassung an den Klimawandel“. Dies sind Punkte, die nach Ansicht der Grünen mit Autoshows jeglicher Art im Stadtpark nicht in Einklang zu bringen seien. „Wir lehnen solche Veranstaltungen nicht grundsätzlich ab, aber dafür gibt es geeignetere Orte, meinetwegen der Parkplatz vor dem Kulturwerk,“ s
18.07.2024
Henstedt-Ulzburg

Rückschritt in Henstedt-Ulzburg für die Verkehrswende

Henstedt-Ulzburg (em) Die Politik in Henstedt-Ulzburg hat sich gegen die Stimmen von Bündnis 90/Die Grünen dafür entschieden, die Planungen für den Radschnellweg einzustellen. Doris Dosdahl, Mitglied im Planungsausschuss hält das für einen großen Fehler. Die Planung und Umsetzung eines Radschnellwegs von Bad Bramstedt nach Hamburg ist von entscheidender Bedeutung für die Förderung einer nachhaltigen Mobilität in der Region und damit für die Verkehrswende. Insbesondere, da die Straßen in Henstedt-Ulzburg mehr als überlastet sind und mit dieser Entscheidung die Möglichkeit vereitelt wird mehr Menschen auf Fahrräder zu bekommen, so wie es uns andere Länder, z.B. Dänemark vormachen.   Die Kosten-Nutzen-Analyse für den knapp 34 km langen Radschnellweg beträgt 2,52. Das bedeutet, dass ein eingesetzter Euro einen volkswirtschaftlichen Nutzen von 2,52 Euro bringt. Die Kosten-Nutzen-Analyse liegt beispielsweise bei der neu zu bauenden U-Bahnlinie 5 in Hamburg bei lediglich 1,23.
05.07.2024
Bad Segeberg

Ampel prüft Stopp des A20-Weiterbaus: "Vertrauensbruch und fatales Signal"

Bad Segeberg (em) Medienberichten zufolge prüft das Bundesverkehrsministerium wegen der aktuellen Haushaltslage den Stopp des weiteren Ausbaus der Autobahn A20 von Bad Segeberg nach Westerstede in Niedersachsen. Dazu erklären Melanie Bernstein (CDU), Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Segeberg - Stormarn-Mitte und Mitglied des Verkehrsausschusses sowie die CDU-Landtagsabgeordneten Ole-Christopher Plambeck und Sönke Siebke: Melanie Bernstein: "Der Ampel-Streit um einen möglichen Stopp des A20-Ausbaus macht mich fassungslos. Noch vor einem Jahr betonte Bundesverkehrsminister Wissing, das Projekt habe ,höchste Priorität', jetzt prüft sein Ministerium einen vollständigen Ausbaustopp. Ein solcher Schritt hätte schwerwiegende Folgen nicht nur für Segeberg und würde das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Politik erschüttern! Die A20 ist für ganz Norddeutschland von herausragender Bedeutung. Deshalb fordern wir als CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Rahmen des Bundesverkehrs
02.07.2024
Bad Segeberg

"Weiterbau der A20 darf nicht aufgeschoben werden"

Bad Segeberg (em) Die SPD Bad Segeberg zeigt sich empört über die jüngsten Pläne von Bundesverkehrsminister Volker Wissing, den Weiterbau der A20 erneut auf den Prüfstand zu stellen. „Die A20 ist für uns nicht nur eine wichtige Verkehrsachse, sondern essentiell für die Zukunft unserer Stadtentwicklung. Die unvollständige Autobahn blockiert unsere Fortschritte und belastet unsere Umwelt durch das hohe Verkehrsaufkommen auf der B206“, so der Bad Segeberger SPD-Vorsitzende Gerald Mertens.  Seit Jahrzehnten leidet Bad Segeberg unter der Trennung durch die Bundesstraße 206. Der Weiterbau der A20 würde nicht nur diese Belastung verringern, sondern auch eine historische Chance bieten, unsere Stadt wieder zu verbinden und als attraktive Wachstumsachse zu entwickeln. „Es reicht nicht aus, irgendwann vielleicht mit den Planungen zu beginnen. Wir brauchen jetzt konkrete Schritte und Lösungen, um gut vorbereitet zu sein und die Vorteile des Autobahnbaus zu nutzen“, fordert Dirk Wehrmann, V
01.07.2024
Quickborn

"Die Ampel hat keine Zukunft - Neue Trasse statt Ampel-Brücke"

Quickborn (em) Zum nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) am Donnerstag, 13. Juni hat die FDP-Fraktion einen Antrag zur Verkehrsführung Brücke/Ulzburger Landstraße eingebracht. In diesem Antrag wird die Verwaltung gebeten, die Planung für eine alternative Führung der Ulzburger Landstraße im Bereich zwischen dem Ohlmöhlenweg und der Friedrichsgaber Straße aufzunehmen. Die im letzten ASU vorgestellte Untersuchung des Verkehrsgutachterbüros SBI, Hamburg 2024 zum Verkehrsversuch Brücke Ulzburger Landstraße bestätigt, dass die vorhandene Brücke für die vorherrschende Verkehrsstärke ungeeignet und für Kraftfahrzeuge nicht zweistreifig befahrbar ist. Das Fazit der Gutachter lautet, dass für eine sichere und leistungsfähige Abwicklung in der vorhandenen Verkehrsbelastung ein richtlinienkonformer Neubau der Brücke oder eine alternative Verbindung erforderlich sei. Der ASU-Vorsitzende Thomas Katlun erklärt dazu: „Das vorgestellte Gutachten bestätigt, dass die Brüc
11.06.2024
Bad Bramstedt

FDP Bad Bramstedt möchte Karl-Lagerfeld-Straße

Bad Bramstedt (em) „Wir möchten, dass sich Bad Bramstedt, ebenso wie es jetzt Hamburg gemacht hat, an Karl Lagerfeld erinnert“ erklärt die FDP-Ortsvorsitzende Kathrin Parlitz-Willhöft, „deshalb wäre unser Wunsch, dass in Bad Bramstedt eine Straße nach Karl Lagerfeld benannt wird.“ Die FDP schlägt vor, ein Teil der jetzigen Straße „Am Bahnhof“ vom „Schlüskamp“ bis „Am Badesteig“ in „Karl-Lagerfeld-Straße“ umzubenennen. Damit wäre auch die Grundschule am Bahnhof in die Neubenennung einbezogen. Diese Schule war früher die „Jürgen-Fuhlendorf-Schule“ in der Karl Lagerfeld zur Schule ging. Viele seiner Mitschüler und Mitschülerinnen haben sich in diversen Veröffentlichungen an ihren Mitschüler erinnert. FDP- Ortsvorsitzende Kathrin Parlitz-Willhöft: „Und wir möchten mit einer Straßenbenennung an Karl-Otto Lagerfeld und an seine Zeit in Bad Bramstedt erinnern. Hier wurden Grundsteine für seine spätere Karriere gelegt.“  Die FDP würde es sehr begrüßen, wenn es zu einem gemeinsamen A
10.06.2024

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