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Neumünster

Fokus Wärme – „Förderungen: Heizen & Sanieren“

Neumünster. Kaum ein Thema beschäftigt Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer derzeit so sehr wie die Frage, welche Heizung künftig sinnvoll und zulässig ist – und welche Fördermöglichkeiten dafür zur Verfügung stehen. Das Thema ist dabei hochaktuell: Das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) wurde Ende Juli 2026 durch das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) abgelöst. Die wesentlichen Regelungen des GModG sind am 29. Juli 2026 in Kraft getreten. Auch die Förderbedingungen über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) haben sich geändert: Seit dem 21. Juli 2026 gelten neue Förderbedingungen für den Heizungstausch und energetische Sanierungen. Darunter fallen zum Beispiel ein erhöhter Fördersatz für Haushalte mit einem Einkommen bis 40.000€ oder der von zuvor 20 auf 16 Prozentpunkte gesenkte Klimageschwindigkeits-Bonus, der anschließend alle sechs Monate um weitere Prozentpunkte sinkt. Für 2027 sind weitere Veränderungen vorgesehen, unte
21.09.2026
Quickborn

Startschuss für die kommunale Wärmeplanung in Quickborn

Wie soll in Zukunft in Quickborn geheizt werden? Die Frage stellt sich aktuell die Verwaltung der Stadt Quickborn und arbeitet an einem Konzept für eine kommunale Wärmeplanung. Der Grund dafür ist das novellierte Energiewende- und Klimaschutzgesetz (EWKG) des Landes Schleswig-Holstein. Es verpflichtet Kommunen dazu, bis spätestens zum 30. Juni 2028 ihre Wärmeversorgung systematisch zu analysieren und eine langfristige Strategie für eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu entwickeln. „Die kommunale Wärmeplanung ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wärmeversorgung", sagt Bürgermeister Thomas Beckmann. „Unser Ziel ist, frühzeitig Orientierung zu geben und den Wandel gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie allen relevanten Akteuren vor Ort zu gestalten." Daher lädt die Stadt Quickborn am Mittwoch, 9. September, ab 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in die Mensa der Comenius-Schule Quickborn ein. Bürgerinnen und Bürger erhal
04.09.2026
Norderstedt

Mieter-Handbuch: Ratgeber entschlüsselt Rechte und Pflichten

Norderstedt. Weniger Ausnahmen bei der Mietpreisbremse, ein Deckel für die Steigerungen bei Indexmietverträgen und klare Regeln, was Vermieter an Möblierungszuschlag verlangen dürfen. So lauten einige Eckpunkte des gerade diskutierten Reformpakets der Bundesregierung für einen besseren Mieterschutz.  Denn immer wieder sind das die Hürden, um eine bezahlbare Wohnung zu finden. Oder Anlass für Ärgernisse im laufenden Mietverhältnis. Wer sich über Rechte und Pflichten als Mieter informieren will, findet mit dem „Mieter-Handbuch“ den passenden Ratgeber. Das Buch, gemeinsam von der Verbraucherzentrale und dem Deutschen Mieterbund herausgegeben, entschlüsselt das oftmals komplizierte Mietrecht. Anhand von Beispielen und Urteilen wird gezeigt, wie Gerichte entschieden haben und was bei Streitigkeiten zu beachten ist.  Der Ratgeber begleitet vom Abschluss des Mietvertrags über das laufende Wohnverhältnis bis hin zum Auszug. Wie lange im Voraus muss der Vermiete
16.07.2026
Bad Segeberg

Schuldnerberatung im Kreis Segeberg: Diakonie Altholstein übernimmt Angebot an zwei Standorten

Segeberg. Seit Januar 2026 hat die Diakonie Altholstein die Verbraucherinsolvenzberatung im Kreis Segeberg übernommen und sichert damit ein zentrales Beratungsangebot für überschuldete Menschen. Sie löst die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein ab, die Ende 2025 nach fast 40 Jahren die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung im Kreis Segeberg abgegeben hat Damit ergänzt die Diakonie Altholstein ihre langjährige Tätigkeit in der Wohnungsnotlagenberatung im Kreis Segeberg um ein wichtiges Angebot, denn Wohnungsnot und Überschuldung treffen viele Menschen häufig gleichzeitig. Wohnungslosigkeit bzw. Wohnungsnotlagen können dabei nicht nur Folge, sondern auch Verstärker einer finanziellen Krise sein. Umso wichtiger ist es, Beratung schnell und verlässlich zugänglich zu machen und Betroffene dabei frühzeitig zu unterstützen, bevor sich Risiken zuspitzen. Aminata Touré, Ministerin für Soziales des Landes Schleswig-Holstein zeigt sich erfreut über die Fortfü
25.06.2026