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Agentur für Arbeit

Sommerferien lassen Arbeitslosenzahl steigen

Kreis Segeberg. Nach der Belebung im Frühjahr folgt üblicherweise der Anstieg in den Sommerferien. Auch in diesem Jahr folgt die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt diesem saisonalen Zyklus. Die Arbeitslosenzahl ist im Juli deutlich angestiegen. Sie liegt auch im Vergleich zum Vorjahr höher – da starteten die großen Ferien erst am Monatsende und damit nach dem statistischen Juli-Zähltag.  Insgesamt meldeten sich im Juli 1.303 Personen aus einer Beschäftigung, einer Ausbildung oder nach einer Qualifizierung arbeitslos. Dies sind 374 Personen mehr als im Juni.  Michaela Bagger, Leiterin der Agentur für Arbeit Elmshorn, sieht drei Faktoren für die Arbeitsmarktentwicklung: „Junge Menschen beenden vor den Ferien die Schule, das Studium oder die Ausbildung und suchen einen Ausbildungsplatz oder einen Anschlussjob, was die Zahlen der jüngeren Arbeitslosen kurzzeitig ansteigen lässt. Daneben enden befristete oder gekündigte Arbeitsverträge häufig zur Jahreshälfte
31.07.2026
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow

Internetvertrag mit 24 Monaten Laufzeit: Warum Kunden genau hinschauen müssen

Internet- und Telefonverträge gehören zu den Dingen, die viele Menschen möglichst schnell erledigen möchten. Ein Schreiben des Anbieters, ein beworbenes Paket, ein scheinbar passender Tarif – und schon ist ein Vertrag mit 24 Monaten Laufzeit abgeschlossen. Später stellt sich dann oft die Frage: Hätte es nicht auch eine kürzere Laufzeit geben müssen? Und hätte der Anbieter darauf ausdrücklich hinweisen müssen? Der Bundesgerichtshof hat dazu mit Urteil vom 21. Mai 2026 (Az. III ZR 220/25) eine für Verbraucher wichtige Entscheidung getroffen. Es ging um § 56 Abs. 1 Satz 2 Telekommunikationsgesetz. Danach müssen Anbieter von Telekommunikationsdiensten Verbrauchern grundsätzlich auch einen Vertrag mit einer anfänglichen Laufzeit von höchstens zwölf Monaten anbieten. Der BGH entschied jedoch: Der Anbieter muss diese 12-Monats-Variante nicht in gleicher Weise wie den beworbenen 24-Monats-Vertrag anbieten und auch nicht zwingend im selben Werbeschreiben ausdrücklich
16.07.2026
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow

Polizeieinsatz, Notwehr und Irrtum: Warum ein Freispruch nach tödlichen Schüssen möglich sein kann

Wenn bei einem Polizeieinsatz ein Mensch stirbt, ist die öffentliche Reaktion häufig eindeutig: Viele erwarten eine strafrechtliche Verurteilung. Juristisch ist die Lage aber oft komplizierter. Strafgerichte müssen nicht nur den tragischen Ausgang bewerten, sondern die konkrete Situation, die Wahrnehmung der Beteiligten und die Frage, ob ein Verhalten gerechtfertigt oder entschuldigt war. Der Bundesgerichtshof hat am 30. Juni 2026 mitgeteilt, dass die Freisprüche mehrerer Polizeibeamter nach tödlichen Schüssen auf einen Jugendlichen in Dortmund rechtskräftig sind. Der zugrunde liegende Beschluss datiert vom 1. Juni 2026. Die Revisionen der Staatsanwaltschaft und zweier Nebenkläger hatten keinen Erfolg. (Quelle: BGH, Beschluss vom 01.06.2026, Az. 4 StR 638/25; Pressemitteilung Nr. 119/2026 vom 30.06.2026.) Worum ging es? Nach den Feststellungen des Landgerichts Dortmund waren Polizeibeamte am 8. August 2022 zu einem Einsatz gerufen worden. Der Jugendliche war ps
09.07.2026
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow

Konto gehackt – was jetzt wichtig ist

Bad Segeberg. Ein gehacktes Konto ist für viele Menschen zunächst ein Schock. Plötzlich funktioniert das E-Mail-Postfach nicht mehr, aus dem Social-Media-Account werden Nachrichten verschickt, bei einem Online-Shop tauchen fremde Bestellungen auf oder das Bankkonto zeigt verdächtige Abbuchungen. Oft ist unklar, ob es „nur“ ein Passwortproblem ist – oder ob bereits persönliche Daten, Zahlungsinformationen und Kontakte betroffen sind. Wichtig ist dann vor allem eines: schnell, geordnet und dokumentiert handeln. Erst sichern, dann aufklären Wer noch Zugriff auf das betroffene Konto hat, sollte sofort das Passwort ändern und – wenn möglich – eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Dabei sollte kein Passwort verwendet werden, das bereits an anderer Stelle genutzt wurde. Auch verbundene Konten sind wichtig: Wer etwa den Zugriff auf sein E-Mail-Postfach verliert, riskiert oft weitere Konten, weil viele Dienste Passwort-Zurücksetzungen per E-Mail erlaube
02.07.2026
Diakonisches Werk Altholstein GmbH

Schuldnerberatung im Kreis Segeberg: Diakonie Altholstein übernimmt Angebot an zwei Standorten

Segeberg. Seit Januar 2026 hat die Diakonie Altholstein die Verbraucherinsolvenzberatung im Kreis Segeberg übernommen und sichert damit ein zentrales Beratungsangebot für überschuldete Menschen. Sie löst die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein ab, die Ende 2025 nach fast 40 Jahren die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung im Kreis Segeberg abgegeben hat Damit ergänzt die Diakonie Altholstein ihre langjährige Tätigkeit in der Wohnungsnotlagenberatung im Kreis Segeberg um ein wichtiges Angebot, denn Wohnungsnot und Überschuldung treffen viele Menschen häufig gleichzeitig. Wohnungslosigkeit bzw. Wohnungsnotlagen können dabei nicht nur Folge, sondern auch Verstärker einer finanziellen Krise sein. Umso wichtiger ist es, Beratung schnell und verlässlich zugänglich zu machen und Betroffene dabei frühzeitig zu unterstützen, bevor sich Risiken zuspitzen. Aminata Touré, Ministerin für Soziales des Landes Schleswig-Holstein zeigt sich erfreut über die Fortfü
25.06.2026
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow

Illegales Streaming und IPTV: Warum auch Nutzer rechtliche Risiken eingehen

24.06.2026
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow

Behandlung am Lebensende: BGH hebt Totschlagsurteil gegen Kardiologen teilweise auf

Bad Segeberg. Entscheidungen am Lebensende gehören zu den schwierigsten Situationen in Medizin, Familie und Recht. Angehörige hoffen auf Hilfe, Ärzte müssen unter großem Druck handeln, Patienten können sich häufig nicht mehr selbst äußern. Wenn dann der Vorwurf entsteht, eine medizinische Maßnahme habe den Tod nicht nur begleitet, sondern gezielt herbeigeführt, wird aus einer menschlich belastenden Situation schnell ein strafrechtlicher Fall. Der Bundesgerichtshof hat am 12. Juni 2026 über ein Verfahren gegen einen Kardiologen der Berliner Charité entschieden. Das Landgericht Berlin I hatte den Arzt wegen Totschlags in zwei Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Der BGH hat das Urteil auf die Revision der Staatsanwaltschaft weitgehend aufgehoben. Die Revision des Angeklagten blieb dagegen ohne Erfolg. Der Fall zeigt, wie genau Strafgerichte prüfen müssen, wo palliative Behandlung endet und strafbare Tötung beginnt. Worum ging e
16.06.2026

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