Neumünster. In der Regionalkonferenz vom 5. Oktober zur Krankenhausstrukturreform (Versorgungsregion Mitte) hat die Ministerin für Justiz und Gesundheit Frau Prof. Dr. Kerstin von der Decken mitgeteilt, dass es nach bisherigem Planungsstand zukünftig sechs sogenannte Maximalversorger in Schleswig-Holstein geben wird und einer davon das FEK Neumünster wird. Hauke Hansen, Gesundheitspolitischer Sprecher und direkt gewählter Abgeordneter im Wahlkreis Neumünster, erklärte hierzu: „Krankenhäuser sind nach bundesweit einheitlichen Kriterien in aktuell vier Kategorien eingeteilt: In Grund-, Regel-, Schwerpunkt- und Maximalversorger. Aktuell gibt es in Schleswig-Holstein zwei Krankenhäuser der höchsten Einstufung, zwei Maximalversorger, die UKSH-Standorte in Kiel und Lübeck. Ein Maximalversorger zeichnet sich laut Definition durch ein sehr breites und hochspezialisiertes medizinisches Leistungsspektrum aus.

Mit der Krankenhausreform werden die Kriterien für die Einteilung angepasst. Das Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster ist bislang als Schwerpunktkrankenhaus eingestuft und wird zum Jahreswechsel in die nächste höhere Stufe, die Stufe des Maximalversorgers, aufsteigen.

Die Perspektive, dass das Friedrich-Ebert-Krankenhaus als Maximalversorger eingestuft wird, ist eine extrem gute Nachricht für das Krankenhaus, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am FEK, für die Entwicklung am Standort und für die Menschen in der Region. Ich persönlich freue mich hierüber sehr. Die Einstufung eines Krankenhauses und die sich hieraus ergebenen Perspektiven an einem Krankenhausstandort sind zum Beispiel für medizinisches Fachpersonal Gesichtspunkte, wie attraktiv der jeweilige Standort als Arbeitsort für die eigene berufliche Zukunft ist.“