Neumünster (ots) - Im Stadtteil Neumünster Ruthenberg kam es am gestrigen Tag zu mehreren Betrugsanrufen. In zwei Fällen entstand ein Vermögensschaden im mittleren vierstelligen Bereich. Die Polizei sucht nach den Tätern und warnt vor neuen Betrugsmaschen am Telefon.
Am 25.06.2026 gaben sich unbekannte Täter am Telefon als Bankmitarbeiter aus. Es ging um eine vermeintliche Bestellung und die Überprüfung der Bankkarte.
In zwei Fällen erschien ein weiterer Täter vor Ort, um die Bankkarte abzuholen. Durch das Vorspielen falscher Tatsachen gelang es den Betrügern, Geld von den Konten der Geschädigten abzuheben.
Die Kriminalpolizei Neumünster hat die Ermittlungen aufgenommen und Lichtbilder eines Tatverdächtigen gesichert.
Ein Täter kann wie folgt beschrieben werden:
- männlich
- 170cm groß
- dunklere Haut
- dunklere Haare
- "normalere" Sprache
- Brille
- dunkles T-Shirt und dunkle Hose
- dunkle Schuhe
Daher fragt die Polizei nun: Wer kann Hinweise zu dem Täter geben? Wer hat möglicherweise zur genannten Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht?
Wenden Sie sich bitte unter 04321/ 945 0 oder neumuenster.ki@polizei.landsh.de an die Kriminalpolizei Neumünster.
Des Weiteren warnt die Polizei vor einer weiteren Betrugsmasche am Telefon.
Dabei geben sich die Täter als Ärzte aus, täuschen eine schwere Erkrankung eines Angehörigen vor und fragen anschließend nach Geld oder anderen Vermögenswerten, die Medikamente, oder eine andere kostenaufwändige Behandlung finanzieren sollen.
Daher weist die Polizei ausdrücklich darauf hin, wachsam zu sein. Die Täter agieren oftmals professionell und passen ihre Vorgehensweisen ständig an.
Tipps der Polizei:
- Seien Sie misstrauisch, wenn Anrufer Bankkarten, Geld oder
Wertsachen fordern.
- Legen Sie sofort auf, wenn Sie Zweifel haben und wählen
selbstständig die 110!
- Geben Sie niemals Informationen über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse am Telefon preis.
- Übergeben Sie niemals Ihre Bankkarte, Geld oder Wertsachen an
fremde Personen.
Wer einen entsprechenden Anruf erhält oder bereits Kontakt zu den Täter hatte, wird gebeten, sich umgehend bei der Polizei zu melden.
