Neumünster (tny) – Auf der A7 in Fahrtrichtung Flensburg hat sich am Sonntagabend kurz vor 19 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Rund 600 Meter vor der Abfahrt Neumünster‑Nord kollidierten drei PKW mit Kennzeichen aus Eckernförde, Essen und Köln. Alle Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, das es sich um Totalschaden an sämtlichen beteiligten Autos handelt. Insgesamt sieben Personen erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden von sechs Rettungswagen medizinisch versorgt und in umliegende Kliniken gebracht. Ein Notarzt war ebenfalls im Einsatz.
Nach ersten Erkenntnissen verlor der PKW aus Köln während der Fahrt einen Reifen. Das Kölner Auto selbst kam erst rund 300 Meter weiter zum Stehen. Die Wucht der Kollisionen führte zu einem großflächigen Trümmerfeld, das sich über mehrere Fahrstreifen erstreckte.
Feuerwehr und Polizei im Großeinsatz
Neben der Polizei rückte der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Neumünster aus, um die Unfallstelle zu sichern, ausgelaufene Betriebsstoffe aufzunehmen und die Fahrzeuge zu kontrollieren. Während der Aufräumarbeiten unterstützten die Einsatzkräfte zudem einen im Rückstau liegengebliebenen PKW, der aufgrund von Startproblemen überbrückt werden musste. 6 Rettungswagen, ein Organisatorische Leiter sowie ein Leitender Notarzt wurden für den Einsatz benötigt.
A7 voll gesperrt – langer Rückstau
Die Autobahn wurde für rund 30 Minuten voll gesperrt. Anschließend leitete die Polizei den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Es bildete sich ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Neumünster‑Mitte.
Unfallhergang wird untersucht
Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zur Schadenshöhe aufgenommen. Hinweise auf Fremd- oder Eigenverschulden werden derzeit ausgewertet.
Fotos und Text: Tom Nyfeler
