Stadtmagazin
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Hamburg Airport

Hamburg Airport gründet Tochtergesellschaft SES für Windpark in Heidmoor

Hamburg (em) Der Hamburger Flughafen macht den nächsten Schritt in Richtung CO2-Emissionsfreiheit. Mit der Gründung der SES (Sustainable Energy Solutions GmbH & Co. KG) schafft der Hamburger Flughafen die Voraussetzungen für den Bau des eigenen Windparks Heidmoor in der Nähe von Kaltenkirchen. Das Windenergie-Projekt mit einer Investitionssumme von rund 70 Millionen Euro ist ein wichtiger Baustein der Klimaschutzstrategie „Net Zero 2035“. Es sorgt für eine 100 Prozent regenerative, unabhängige Energieversorgung für die Flughafen-Stadt. Die SES wird als Eigentümerin und Betreiberin des Parks voraussichtlich ab 2027/2028 die dort aus Windkraft gewonnene Energie für den Flughafen zur Verfügung stellen. Die beiden Geschäftsführer der neuen Tochtergesellschaft sind bereits in anderen Positionen am Hamburger Flughafen tätig: David Liebert, Bereichsleiter Real Estate Management, sowie Johannes Scharnberg, Bereichsleiter Kommunikation, Politik und Umwelt, bilden seit Ju
09.08.2023
Hamburg Airport

Hamburg Airport investiert rund 70 Millionen Euro in Bau eines eigenen Windparks

Hamburg (em) Hamburg Airport plant den Bau von bis zu sechs Windkraftanlagen auf einem Flughafen-eigenen Gelände bei Kaltenkirchen. Der künftige Windpark Heidmoor entsteht bis zum Jahr 2028 südwestlich von Lentföhrden und wird die rund 100 Flughafen-Gebäude mit grünem Strom versorgen. Der Windstrom soll zudem für die Wasserstoff-Produktion genutzt werden. „Das Windenergie-Projekt mit einer Investitionssumme von rund 70 Millionen Euro entsteht im Rahmen unserer Klimaschutzstrategie Net Zero 2035. In diesem Kontext stellen wir Schritt für Schritt um auf eine 100 Prozent regenerative, unabhängige Energieversorgung für unsere Flughafen-Stadt“, erklärt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. Auch die Region kann zukünftig von der vor Ort erzeugten Energie profitieren. Die Fläche des künftigen Windparks Heidmoor wird derzeit landwirtschaftlich genutzt und ist bereits als Vorranggebiet ausgewiesen – also von der Landesregieru
29.03.2023
Pro-Kaki

Kein Umspannwerk für Kaltenkirchen

Kaltenkirchen (em) Ein Umspannwerk in Kaltenkirchen mit Konverteranlagen ist nicht erforderlich. Auch die Notwendigkeit einer Netzverstärkung zwischen Lübeck, Kaltenkirchen und Itzehoe wurde von der Bundesnetzagentur nicht bestätigt. Auf der Ost-West Trasse war ein Ausbau zur 380 kV-Leitung mit Verschwenk nach Kaltenkirchen geplant. Diese Entscheidung ist ein Erfolg für Kaltenkirchen und bestätigt die Auffassung von Pro-Kaki. Reinhard Bundschuh, Vorsitzender der Wählergemeinschaft Pro-Kaki ist froh, dass ein Umspannwerk und Konverteranlagen vorerst verhindert werden konnte. „Hier zeigt sich, dass das Engagement der Bürger zum Erfolg führt!“ Ein sicheres und zuverlässiges Übertragungsnetz auch noch in zehn Jahren erfordert verschiedene Optimierungs-, Verstärkungs- und Ausbaumaßnahmen. Die Bundesnetzagentur hat die Vorschläge der Tennet und anderer Netzbetreiber geprüft. Nur die Netzausbauvorhaben, die unter den veränderten energiewirtschaftlichen Beding
07.12.2012
Pro-Kaki

Erfolg für die Bürger und Pro-Kaki

Kaltenkirchen (em) Zwischen Kaltenkirchen und Alveslohe wird es keine Windkraftanlagen geben. Das geplante Gebiet 315 wurde gestrichen. Dies ist ein Erfolg für die Menschen und den Naturschutz und es ist ein Erfolg für Transparenz und bürgernahe Politik. Wir bedanken uns bei allen die mitgemacht und uns durch ihre Stellungnahme unterstützt haben. Die Bürger in Kaltenkirchen wurden erstmals von Pro-Kaki durch einen Bericht Ende Januar in der regionalen Presse über die geplanten Windkraftanlagen informiert. Am 06.06.2012 organisierte Pro-Kaki einen Infoabend im Bürgerhaus; Stellungnahmen konnten dann bis zum 11.07.2012 abgegeben werden. Die deutliche Reduzierung der Mindestabstände (von 1500 auf 800 Meter) im März 2011 hatte zu Planungen von Industrieanlagen für Windenergie in der Nähe der Wohnbebauung geführt und ist damit zwangsläufig auf Widerstand bei den meisten Einwohnern gestoßen. Windkraftanlagen in 800m Entfernung zu Wohnbebauung führen im Lande verständ
16.11.2012
Pro-Kaki

Gleichstrom von Kaltenkirchen nach Bayern

Kaltenkirchen (em) Von Kaltenkirchen aus soll Gleichstrom nach Bayern und Baden-Württemberg abtransportiert werden. Strom aus Dänemark, Schweden und von On-Shore Windanlagen soll über neue 380 kV Leitungen im Raum Kaltenkirchen gebündelt werden. Der so am geplanten "Umspannwerk Kaltenkirchen" ankommende Wechselstrom soll in riesigen Konverteranlagen in Gleichstrom (HGÜ) umgewandelt und dann in Richtung Süden geleitet werden. Die Konverteranlagen sind durch die Kühlaggregate nicht nur extrem laut sondern auch strahlungsintensiv. Diese Planungen sind trotz Stellungnahme der Stadt und vieler Bürger auch im überarbeiteten Netzentwicklungsplan Strom 2012 (NEP) weiterhin enthalten. Am 2.10.2012 hatte die Bundesnetzagentur zu einer ganztägigen Informationsveranstaltung nach Hamburg eingeladen. Es wurde nicht nur über den geplanten Netzausbau informiert, es bestand auch Gelegenheit für Fragen der Teilnehmer. Reinhard Bundschuh, Vorsitzender der Wählergemeinschaf
23.10.2012
Pro Kaki

„Windenergie: Ja! – aber nicht zulasten der Menschen!“

Kaltenkirchen (em) Bei Kaltenkirchen soll ein Windpark entstehen, was jedoch kaum bekannt ist. Die Fläche liegt ca. 800 Meter von Kaltenkirchen und 800 Meter von Alveslohe entfernt in der Krückau-Niederung. In Nützen, Förden-Barl und Heidmoor stimmten die Bürger gegen mögliche Windkraft-Eignungsflächen. Die Anwohner befürchteten zurecht eine zu große Beeinträchtigung. Da die Nützener Anlage von Kaltenkirchen weit entfernt ist (ca. vier Kilometer) informierte die Stadtverwaltung: Eine Betroffenheit der Stadt Kaltenkirchen ergäbe sich aus den Planungen (Teilfortschreibung Regionalplan I - Windenergie) nicht. In die Planungsunterlagen war jedoch aufgrund einstimmiger Beschlüsse der Gemeinde Alveslohe die Windenergie-Eignungsfläche Nr. 14 hineingerutscht. Durch den Kreistagsbeschluss vom 10. November 2011 wurde ohne Gegenstimme die Fläche Alveslohe/Kaltenkirchen mit in die Planung aufgenommen. Von einem Windpark zwischen Alveslohe und Kaltenkirchen mit sechs
23.01.2012