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Quickborn

FDP-Fraktion Quickborn fordert verlässlichen Bahnverkehr: "Die AKN muss endlich handeln"

Quickborn. Zahlreiche Quickborner, die täglich auf die Bahn angewiesen sind, berichten seit Wochen von massiven Einschränkungen: Züge fallen kurzfristig aus, Verbindungen sind unzuverlässig, Alternativen fehlen, Zugausfälle werden unklar kommuniziert. Für viele Pendler bedeutet das Stress, Zeitverlust und erhebliche Probleme bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die FDP-Fraktion Quickborn kritisiert die anhaltenden und ungeplanten Zugausfälle auf der AKN-Strecke daher scharf.  „Wer morgens nicht weiß, ob der Zug fährt, verliert das Vertrauen in den ÖPNV. Nach den monatelangen Einschränkungen durch den Schienenersatzverkehr haben die Pendler erwartet, endlich wieder planbar und zuverlässig unterwegs zu sein“, sagt der Fraktionsvorsitzende Jürgen Scharley.  Die FDP-Fraktion hat deshalb beantragt, dass die AKN Eisenbahn GmbH im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) am 12. Februar 2026 ausführlich zu den Ursachen der aktuellen Zugausfäl
23.01.2026
Henstedt-Ulzburg

Grundsteuer gerecht? CDU lehnt Erhöhung des Hebesatzes auf 350 % ab

Henstedt-Ulzburg. Gestern hat der Gemeinderat mehrheitlich den Hebesatz für die Grundsteuer B auf 350 % erhöht. Zustimmung kam von BfB, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und WHU. Die CDU stimmte gegen die deutliche Erhöhung um 42 Prozentpunkte für alle Wohnungseigentümer.  Die CDU und die FDP setzten sich für eine gerechtere Lösung ein: Das Splitting der Grundsteuer B für alle Hauseigentümer und Mieter von Wohngebäuden einerseits und für gemischt genutzte Grundstücke (Wohngebäude einschließlich Gewerbe) andererseits – damit wäre 2026 eine sozial gerechte Verteilung der Steuerlast erreicht worden. Die anderen Fraktionen vertraten jedoch unterschiedliche Ansichten zur Umsetzung, obwohl sie die Notwendigkeit einer sozial verträglichen Belastung betonten. “Aufgrund von Personalproblemen der Verwaltung, die eine frühere Umstellung auf einen gesplitteten Hebesatz für 2026 ablehnte, wurde die gerechtere Belastung von den anderen Fraktionen auf 2027 verschoben. Die
18.12.2025
Bad Segeberg

"Kürzungen nicht bei Bildung und Jugend"

Kreis Segeberg. Der Segeberger Kreistag hat den Haushalt für 2026 beschlossen, mit einem Defizit von rd. 21 Mio. €. „Wir wissen, dass die Kommunen und Kreise von Land und Bund zu wenig Mittel für ihre Aufgaben erhalten“, sagte Oliver Weber, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP.  Und weiter: „Aber das ist nur ein Teil der Geschichte, der Kreis ist auch gehalten bei den Kosten zu sparen.“ Dazu gebe es lobenswerte Ansätze wie die Personalkostendeckelung, aber weitere Maßnahmen müssten folgen. Und zwar in der Kreisverwaltung selbst und nicht bei den Unterstützungsleistungen für Kinder, Jugendliche und sozial Schwache. „Wir haben in der Diskussion über die Sparbeiträge des Kreises den Bildungs- und Jugendbereich von vornherein zum Schonbereich erklärt“, so Weber weiter, „und das ist dieses Jahr auch weitgehend gelungen.“ Während die anderen Fraktionen die Kreisumlage um bis zu 2,5Prozentpunkte anheben wollten, griff die FDP die warnenden Hinw
16.12.2025
Norderstedt

"Bürger zahlen mehr, weil die Stadt nicht sparen kann"

Norderstedt„Es ist doch unglaublich, was in den vergangenen Wochen in den Ausschüssen alles unter dem Stichwort Einsparmaßnahmen beschlossen wurde“, so äußert sich der FDP-Fraktionsvorsitzende Tobias Mährlein enttäuscht. „Überall werden neue Belastungen auf die Bürger zukommen, das hat doch nichts mit Sparen zu tun! Die Stadt will jetzt zusätzlich noch Straßenreinigungsgebühren und eine Regenwassergebühr einführen, das wird auch alle Mieter treffen! Die Abfallgebühren werden deutlich erhöht, weil Hempels einen immer weiter steigenden Verlust mit jetzt rund 700.000€ im Jahr 2024 eingefahren hat! Und auch die Parkgebühren sollen erhöht werden. Und bei allen diesen Beschlüssen spielen die meisten anderen Fraktionen dann auch noch mit!“ „Von wirklichen Einsparbemühungen innerhalb der städtischen Verwaltung nehmen wir hingegen leider immer noch sehr wenig wahr“, ergänzt der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Michael Reimers. „In den let
12.12.2025