Quickborn. Die Ratsversammlung der Stadt Quickborn hat am Montag, den 7.9.2026 bei drei Enthaltungen und einer Gegenstimme der Grünen-Fraktion die 1. Nachtragssatzung zur Straßenbaubeitragssatzung beschlossen. Damit sinkt der Beitrag für Anliegerstraßen zum 1. Januar 2027 auf null Prozent. Straßenausbaubeiträge werden in Quickborn damit faktisch abgeschafft. „Wir haben uns seit Jahren dafür eingesetzt, dass Anwohner nicht für den Ausbau ihrer eigenen Straße zur Kasse gebeten werden. Dieser Beschluss ist ein handfester Erfolg für alle Quickborner Grundstückseigentümer und längst überfällig", so Ratsfrau Annabell Krämer.
Für die Freien Demokraten in Quickborn ist das Inkrafttreten der Null-Prozent-Regelung ein bedeutender Meilenstein für Gerechtigkeit und Planungssicherheit der Immobilieneigentümer sowie Mieter.
„Die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen war immer eine ungerechte Sondersteuer, die Anlieger oft unverschuldet vor erhebliche finanzielle Hürden und Existenzängste gestellt hat“, erklärt Annabell Krämer. „Straßen sind ein öffentliches Gut, das von allen Bürgern genutzt wird. Es ist nur folgerichtig, dass deren Instandhaltung und Sanierung auch aus dem allgemeinen Haushalt und nicht auf dem Rücken einzelner Grundstückseigentümer finanziert werden.“
Bereits im Jahr 2021 hatte sich die FDP intensiv für die Abschaffung eingesetzt, teilweise gegen erhebliche Widerstände von der damaligen Rathausleitung. Das damals beschlossene Stufenkonzept harmonisierte die schrittweise Absenkung der Beiträge mit den Haushaltsperioden der Stadt. Mit dem Erreichen des Zieljahres 2027 wird das Versprechen an die Quickborner Bürger nun vollständig eingelöst.
„Wir freuen uns, dass dieser Weg konsequent zu Ende gegangen wird. Ab 2027 gehört die Sorge vor horrenden Beitragsbescheiden nach einer Straßensanierung in Quickborn endgültig der Vergangenheit an“, so Annabell Krämer abschließend.
