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Neumünster

Wirtschaftsentwicklung bringt Unsicherheit in den Arbeitsmarkt

Neumünster. „Im Vergleich zum Dezember steigt die Arbeitslosigkeit saisontypisch insbesondere im Bereich der Agentur für Arbeit (Arbeitslosengeld) an. Befristete Verträge laufen häufig zum 31.12. aus und führen zu vermehrten Zugängen. Abgänge aus der Arbeitslosigkeit nehmen dagegen zum Start des Jahres üblicherweise ab. Neben den saisontypischen Ursachen ist im Hinblick auf die generelle Wirtschaftsentwicklung weiterhin Unsicherheit spürbar,“ kommentiert Thorben Sauck, Leiter der Agentur für Arbeit Neumünster, die aktuellen Zahlen. Arbeitslosigkeit Im Bezirk der Agentur für Arbeit Neumünster sind im Januar 11.256 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Das sind 752 mehr als im Dezember (plus 7,2 Prozent) und 242 mehr als ein Jahr zuvor (plus 2,2 Prozent). Die Arbeitslosenquote beträgt 5,8 Prozent. Im Dezember lag sie bei 5,4 Prozent und vor einem Jahr bei 5,7 Prozent. Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, vielmehr gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Bewegu
30.01.2026
Bad Segeberg

Ausbildungsbetriebe wünschen sich jetzt Bewerbungen

Kreis Segeberg. Frost und Schnee bestimmten im Januar nicht nur das Wetter – die Wintersaison hat auch den Arbeitsmarkt fest im Griff. Die Arbeitslosenzahl ist im Januar saisonal deutlich gestiegen. Im Kreis Segeberg meldeten sich 861 Menschen aus einer Beschäftigung arbeitslos. Das waren 242 mehr als im Dezember und 114 mehr als in dem weitestgehend frostfreiem Januar 2025. Üblicherweise ist der Januar im Jahresverlauf der Monat, in dem sich die meisten Menschen aus einer Beschäftigung arbeitslos melden. „Viele witterungsabhängige Gewerke haben ihre Belegschaften wie jedes Jahr über die Wintermonate reduziert. Im kaufmännischen Bereich enden Beschäftigungsverhältnisse häufig zum Jahresende und auch Saisonbeschäftigungen und befristete Arbeitsverträge laufen dann aus“, erläutert Michaela Bagger, Leiterin der Agentur für Arbeit Elmshorn und ergänzt: „Durch das strenge Winterwetter schlägt der Saisoneffekt dieses Jahr voll durch. Eine Umkehr des Trends e
30.01.2026